Solidarität ist kein Schlagwort für gute Zeiten – sie zeigt sich gerade dann, wenn es schwierig wird. In Krisen entscheidet sich, ob unsere Gesellschaft zusammenhält oder ob die Lasten einseitig verteilt werden. Für uns ist klar: Krisen dürfen nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer:innen ausgetragen werden.
Die vergangenen Jahre haben deutlich gemacht, wie ungleich Belastungen verteilt sind. Während viele Menschen mit steigenden Preisen, unsicheren Jobs und wachsendem Druck im Alltag kämpfen, profitieren andere weiterhin überproportional. Genau hier müssen wir ansetzen und Verteilungsgerechtigkeit richtig umsetzen: fair, solidarisch und im Interesse der Mehrheit.
Ein zentraler Bereich ist dabei unser Gesundheitssystem. Gesundheit darf keine Frage des Einkommens sein. Ein solidarisches Gesundheitssystem bedeutet für uns: gleiche Versorgung für alle statt Zwei-Klassen-Medizin. Wer krank ist, braucht schnelle, gute und leistbare Behandlung. Unabhängig davon, wie viel er oder sie verdient.
Solidarität heißt auch, Sicherheit zu geben: durch starke soziale Netze, verlässliche Unterstützung in Krisenzeiten und klare politische Maßnahmen, die Menschen schützen statt sie alleine zu lassen. Denn niemand soll Angst haben müssen, im Ernstfall durchs Raster zu fallen.
Für uns steht fest: Solidarität trägt durch Krisen, wenn sie gelebt und politisch umgesetzt wird.
Gemeinsam sind wir stärker.
Und nur gemeinsam schaffen wir eine Gesellschaft, die auch in schwierigen Zeiten gerecht bleibt.